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Abschied

Das unvermeidliche rückt näher: Um 15:30 Uhr (deutsch 21:30 Uhr) soll unser Flieger uns wieder nach Hause bringen. Um 6:20 Uhr (deutsch) sollen wir in Frankfurt ankommen, um 9:25 Uhr in Hamburg.

Die Koffer sind gepackt und warten gespannt auf die Waage am Flughafen. Leider ist uns eine Tüte irgentwo abhanden gekommen. Und leider auch genau die mit den schönsten Sachen und Geschenken. Ich werde irre! Wie kann so eine Tüte einfach verschwinden.

Werden heute ein bißchen Abschied nehmen von Miami. Viel Zeit bleibt uns ja nicht. Und morgen habt Ihr uns wieder.

Vielen Dank für Euer Interesse an unserem Blog

Bis bald dann...

8.8.08 14:36


Back in Miami

Ja leider sind wir nun wieder in Miami. Diesmal in North Beach mit Blick auf die Miami Shores.

Wir haben den Tag in einer riesigen Mall in Fort Lauderdale verbracht und anschließend einen Abschiedseinkauf bei Walmart getätigt. Wir kennen uns ja nun hier aus ;-). Das Polizeimuseum, welches wir besichtigen wollten, ist umgezogen nach Titusville beim Kennedy Space Center. So ein Mist ! Und ich habe mich schon gewundert, dass die zwei haben... somit ist unser Reiseführer aktueller, als die Werbung die hier in den Hotels liegt.

In Fort Lauderdale haben wir armlange bunte Leguane an der Straße gesehen, die sich auf einem verlassenen Grundstück breit gemacht hatten. Wir vermuten, dass die ausgesetzt wurden. Die Echsen (Geico) die sonst hier in Massen herumlaufen sind eher klein, max. Handlänge.

Nun hocken wir auf unserem Zimmer und können uns nicht aufraffen zu packen. Wie bekommt man eine Tonne Dödelkram (u.a. der berühmte Eimer Baseballbälle, den dazugehörigen Schläger, 1 Basketball straff aufgepumpt, 1 Schwimmnudel 1.5 m lang) in 6 Koffer zu je 23 kg. Nils und ich haben Kopfweh und das Problem auf Michel abgewälzt. Der hat aber nun auch ganz plötzlich Kopfweh...

Es ist 23 Uhr.... Ich werde mal das Auto räumen gehen.... Es hilft ja nix

8.8.08 05:01


Korrekturmeldung

Mein Gott die Hitze.... also um die amerikanische Ehre zu retten:

wir verbrauchen mit unserer Wuchtbrumme 1 Gallone auf 17 Meilen und nicht 17 l auf 1 Meile...

1 Gallone sind 3,79 Liter, 1 Meile sind 1,61 km.

Ich habe Urlaub und keine Lust das auf europäische l/100km auszurechnen :-)

Von Euch paßt ja auch keiner auf... meinen kunden kann ich so etwas nicht unbemerkt unterjubeln :-)

8.8.08 04:37


Auf dem Rückweg

Nun sind wir also wieder an der Atlantik Küste und auf dem unvermeidbaren Rückweg nach Miami. Schneuz…

In Cocoa Beach mussten wir unbedingt in den Ron Jon Surfshop. Die Werbung dafür verfolgt uns seit Tampa und er steht sogar im Reiseführer. Ein riesen Laden mit allem was man für den Strand braucht – oder auch nicht… Hunderte von Surfbrettern und T-Shirts… Cooler Laden. Leider ist Cocoa Beach zwar hipp, aber zum Übernachten recht teuer. Wir hatten ein Quartier in Satellite Beach gefunden. Nah an der Airforce Base und ein recht verschlafenes Nest, vom Krach des Highways und des Rasenmähers mal abgesehen.

Wir nähern uns Miami über eine wunderschöne Küstenroute entlang der „Treasure Coast“. Auf einer 2! spurigen Straße bzw. dem nur 4 spurigen Highway (normal sind 6 -8 Spuren für beide Richtungen gesamt – also breiter als unsere Autobahnen). Die Bepflanzung rechts und links sehr gepflegt. Wie meist hier in Florida. Auch an den Highways ist der Rasen immer kurz und grün. Auf dieser Route fehlt auch das übliche meilenlange Gewühle von Shops und Fast Food Ketten.

Zum Glück ist hier das absolute Sommerloch. Im Winter spontan ein Zimmer zu finden, dürfte einiges schwerer sein. Auch die Preise sind im Juli und August auf dem Tiefpunkt. Die Straßen und Strände ebenfalls angenehm leer.

Wir haben uns heute in Juno Beach einen Badenachmittag gegönnt. Es waren 34°C im Schatten und da konnte nur Wasser helfen. Der Sand war so heiß, dass wir uns gehörig die Füße versengt haben. Da war sogar der immer noch piewarme Atlantik erfrischend. Juno Beach ist von März bis September Brutgebiet für die Schildkröten und man soll sie sogar nachts beobachten können. Zum Schutz umzäunte „Nester“ wie auf Sanibal Island haben wir aber nicht gesehen.

Auf dem Highway haben wir mehrfach überfahrene Gürteltiere gesehen. Die Armen ! Taktvollerweise habe ich keine Fotos gemacht, das müsst Ihr also so glauben. Ich sag ja, Florida ist ein großer Zoo. Statt eines Kloplümpels (den haben wir dieses Jahr noch gar nicht gebraucht – wenn man einen Schirm dabei hat, regnet es ja auch nicht) müssen wir aber für den nächsten Urlaub unbedingt eine Beerdigungsschaufel einpacken. Die sahen so süß aus und taten uns so leid, ich hätte sie gerne in die Büsche gepackt. Ich weiß, ich hab' nen Knall... :-)

Heute Nachmittag hatten wir einen VW Rabbit vor uns. Von weitem als Golf erkennbar, als er vor uns stand kam er uns eher wie ein kleiner Fiat vor. Ich werde unseren mittlerweile dreckigen, klebrigen und sandigen SUV XXL vermissen. Michel wohl weniger. Er muß ganz gut klettern, um hinten auf die Bank zu kommen. Der Verbrauch mit Klimaanlage liegt derzeit bei 17 Litern pro Meile. Die Kosten für regular Gas liegt bei ca. 3,8 Dollar pro Gallone. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir zu niedrige Oktan tanken, aber es fährt. Und wie…

Für heute Nacht haben wir Dank der Coupon Hefte ein tolles und günstiges Hotel in Boca Raton gefunden. Coupon Hefte gibt es an den Staatsgrenzen oder in vielen Geschäften. Das erspart sehr die eigene Suche nach günstigen Motels oder Hotels. Boca Raton ist direkt hinter Delray Beach. Liebe Mama, die Geschichte Deines Buches spielt in einem Ort etwa so groß wie Kaltenkirchen. Leicht spanisch angehaucht von der Bebauung, viele Palmen, Bananenbäume und alles was bei uns nur mickerig in Blumentöpfen drinnen wächst. Keine „großen“ Straßen, sauber, keine Hochhäuser, außer ein paar „kurze“ am Strand. Idyllisch…. zumindest das was ich kurz erhaschen konnte. Wenn ich dort weiter herum gefahren wäre, hätten die Jungs mich erwürgt.

Richtig schick war Palm Beach. Dort wohnt das Geld. Ferienhäuser wie Residenzen hinter hohen Hecken und direkt am Strand.

7.8.08 06:04


Kennedy Space Center

Mitten in der Pampa liegt der Weltraumbahnhof. Leider ist momentan wegen des Oltimershuttles die Häufigkeit der Starts sehr eingeschränkt und somit wirkte es alles in allem sehr verschlafen. Da machte es auch nichts, dass das große Tourprogramm bereits um 12 Uhr ausverkauft war. Die haben auch nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Vom Visitorcenter aus, wird man mit Bussen auf das abgesicherte Gelände gefahren und kann an 3 Stationen Besichtigungen machen. Bei der einen hatte man einen guten Blick auf die zwei Startrampen und der Kriechspur, also der Spur für den Shuttle von Hangar zur Startrampe. Den Hangar durfte man nicht fotografieren. Keine Ahnung warum, aber zum Glück verstehe ich Englisch ja nicht so gut :-). Die zweite Station gab Informationen zu den alten Raketen Apollo und Saturn. In einer Halle konnte man unter einer Saturn Rakete durchgehen und die einzelnen Stufen erkennen. Irre was nur wieder zurück kam und was als Müll zurück blieb. Zuletzt konnte man einen Blick in die Montage- und Konstruktionshalle der internationalen Programme werfen. Zusätzlich gab es an allen Stationen sehr informative Filme zu sehen.

Wußtet Ihr, dass das Shuttle nach der Landung für 6-9 Monate in die Wartung muss? Bereits 1 Monat vor dem Start wird es zur Startrampe geschleppt. Der Weg von Hangar zur Rampe über diese Sandspur dauert etwa 8 Stunden (geschätzt ca. 1 Meile). Bereits 2.5 Tage vor Start wird der Countdown eingeleitet und 3 Stunden vor dem Start gehen die Astronauten an Bord. Auch das System wie explosive Gase abgeleitet werden und all die Sicherheitssysteme sind spannend.

Im Visitorcenter findet man die üblichen Ausstellungen von Raketen und Informationen von der 1. Mondlandung bis heute und vielerlei interaktives. Alles in allem wirklich interessant und informativ. Wir waren 7 Stunden da und haben nicht alles sehen können.

Ich liebe solch magische Orte. Der Platz von dem die erste Rakete zum Mond gestartet ist…wow… da reicht allein die Vorstellungskraft.

Das Kennedy Space Center befindet sich inmitten eines großen Naturschutzgebietes mit allem was kreucht und fleucht. Wir haben ein wirklich riesiges Seeadlernest in einem Baum gesehen (Amerikas Wappenvogel oder Pleitegeier :-) ). Außerdem lungert wohl am internationalen Bereich ein 12 Fuss langer Alligator herum. Wenn man länger gearbeitet hat, ist es wohl etwas gruselig und abenteuerlich im Dunkeln zu seinem Auto zu kommen. Ein weiterer „Traumarbeitsplatz“. Also Überstunden und Spätschichten meiden.

7.8.08 02:43


Spielsucht

Wir haben einen Tag Orlando verlängert, damit es nicht in Stress ausartet. Außerdem hatte ich das Gefühl, außer Park sollte es hier noch etwas anderes geben. NEIN, jedenfalls nicht viel. In Orlando gibt es nur die Parks und Seaworld. Aber das allein würde bereits lässig 10 Urlaubstage füllen.

Wir sind entsprechend den Angaben des Reiseführers ein wenig herumgefahren - gääähn... Ganz lustig anzusehen war das "Wonder Works" Haus am International Drive. Es sieht aus als wäre es verkehrt herum vom Himmel gefallen und hätte sich dabei schief in ein anderes Haus verkeilt. Drinnen gibt es interaktives zu erleben, Lasershows und Erdbebensimulationen. Wir sind aber nicht rein, denn Nils und Michel hatten ein anderes Ziel vor Augen:

Disney Quest in Downtown Disney! Eine 5 stöckige Spielhalle ohne jegliches Tageslicht. Ein Traum-Arbeitsplatz ;-) Gequetscht voll mit Simulatoren und allem was man an Daddelauomaten spielen kann, auch sehr viel interaktives. Geschlagene 5 1/2 Stunden haben wir dort verbracht. Spart die Sonnencreme :-)

Beim Herausgehen erwachte gerade Disney Downtown mit den Stores, der Live Musik und den Cafés. Ich finde die Parks am Abend am Schönsten ! Da Nils aber seit gestern mit Hals- und Kopfschmerzen kämpft (Hitze gegen Klimaanlagen) und ich mit Zahnschmerzen, haben wir uns wieder ins Motel verzogen.

Fazit Orlando: Kann man in jedem Fall wiederholen.

 

5.8.08 04:52


Universal Studios

Das war der 3. Tag Spaßpark. Langsam sind wir satt :-)

Statt Disney's MGM Studios haben wir uns für die Universal Studios entschieden. Dieser Park ist ebenfalls aufgeteilt in zwei Themenparks und an einem Tag nicht zu schaffen.

Die Wartezeit für die Attraktionen betragen 30 - 70 Minuten. Teilweise kommen wir durch Michel im Rollstuhl bevorzugt rein und müssen nicht anstehen. Das verkürzt die Warterei ungemein, aber das ist nicht überall so.

Im Islands of Adventure gibt es die Thrill Rides wie Achterbahnen und Free Fall Towers, also alles Sachen die Michel und ich nicht machen. Nils hätte also alleine die volle Zeit in der Schlange stehen müssen. So haben wir uns für die softere Variante Universal Studios entschieden.

Wir konnten einen Twister und ein Erdbeben miterleben, mit Shrek in 4D auf Abenteuerreise gehen, in MIB Außerirdische abfeuern, Wurden bei einer Bootsfahrt vom weißen Hai angegriffen, die Kinder sind mit den Simpsons herumgegondelt und mit ET Fahrrad gefahren. Alles in allem ganz amüsant. Feuerwerk und Lasershow haben wir diesmal ausgelassen. Nach 3 Tagen Parks in voller Hitze waren wir kaputt.

Schade eigentlich, denn der Citywalk Universal lädt mit Bands und Bsketball gucken, Cafés und Restaurants zum Bleiben ein. auch befindet sich hier das weltgrößte Hard Rock Café, dem Colosseum in Rom von außen nachempfunden, aber natürlich denn doch nicht so groß.

 

4.8.08 15:36


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